Reitbuch

Reiterhof Berends

  Pferdeführerschein Umgang / PF-Reiten / Reitabzeichen RA10 / RA9 / RA8 / RA7

12.10.-17.10.2026

Kurstag/dauer:
12.10.-17.10.2026
Kursnummer:
56
Freie Plätze:
>5
Status :
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Es sind noch Plätze frei.
Termine:
-- derzeit keine festgelegt ---

Pferdeführerschein Umgang


Der Pferdeführerschein Umgang dient als Nachweis für den richtigen und artgerechten Umgang mit Pferden. Er richtet sich an alle, die mit Pferden zu tun haben, unabhängig von Reitstil oder Erfahrung. 


Der Führerschein umfasst einen Lehrgang mit anschließender Prüfung und vermittelt Grundlagenwissen zu Haltung, Fütterung, Pflege, Gesundheit und Verhalten des Pferdes. 


Inhalt des Pferdeführerscheins Umgang:


- Pferdepflege und Vorbereitung: Aufhalftern, Führen, Halten an einer vorgegebenen Stelle, Anbinden, Putzen, Ausrüsten (Satteln, Trense, ggf. Beinschutz). 


- Praktischer Umgang mit dem Pferd: Bodenarbeit, Führen im eingezäunten Bereich, Vorführung auf Dreiecksbahn und Bodenarbeitsparcours, Verladen und Transport. 


- Pferdehaltung, Fütterung und Gesundheit: Grundkenntnisse über Haltung, Fütterung, Gesundheit und Pferdeverhalten. 


- Sicherheit und Unfallverhütung: Grundlagen zur Sicherheit im Umgang mit dem Pferd, einschließlich Unfallverhütung und Verhalten im Straßenverkehr. 


- Ethik und Tierschutz: Kenntnisse zu ethischen Grundsätzen und Regelungen im Umgang mit Pferden. 


Ziel des Pferdeführerscheins Umgang:


- Vermittlung von Grundkenntnissen für einen harmonischen Umgang mit Pferden.


- Förderung eines verantwortungsvollen und sicheren Umgangs.


- Erkennung von Gefahrensituationen und Unfallverhütung. 


Voraussetzungen für die Prüfung:


Teilnahme an einem Vorbereitungslehrgang (ca. 30 Lerneinheiten), Geistige und körperliche Reife für den Umgang mit Pferden, Kein Mindestalter. 


Prüfung:


Die Prüfung zum Pferdeführerschein Umgang wird in praktischen und theoretischen Stationen durchgeführt. Sie umfasst: 


- Erster Kontakt und Pferdepflege: Praktische Aufgaben im Umgang mit dem Pferd.


- Pferdeverhalten und artgerechter Umgang: Wissensfragen zu Haltung, Fütterung, Gesundheit und Pferdeverhalten.


- Praktischer Umgang mit dem Pferd: Durchführung praktischer Aufgaben in der Bodenarbeit und beim Führen.


- Alltagssituationen im öffentlichen Raum: Wissensfragen und praktische Aufgaben zum Umgang mit Pferden im öffentlichen Raum.


Wichtige Aspekte:


Der Pferdeführerschein Umgang ist seit 2020 die Voraussetzung für Reitabzeichen ab Klasse 5 (beim Westernreiten ab Klasse 4). 


Der Führerschein ist nicht nur für Reiter interessant, sondern auch für alle, die mit Pferden zu tun haben, z.B. Eltern reitender Kinder oder Partner von Pferdesportlern.


Pferdeführerschein Reiten


Der Pferdeführerschein ist ein Nachweis für die sichere und verantwortungsvolle Handhabung von Pferden, besonders für Reiter, die gerne ins Gelände gehen. Der Pferdeführerschein Reiten, wie der Pferdeführerschein Umgang, ist ein Lehrgang mit abschließender Prüfung, der grundlegende Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt. 


Ziel:


Vermittelt Fähigkeiten und Kenntnisse für mehr Sicherheit und Übersicht beim Reiten im Alltag und beim Ausreiten. 


Inhalte:


- Balancierter Sitz und sichere Einwirkung auf das Pferd. 


- Verantwortungsbewusstes Verhalten im Straßenverkehr. 


- Begegnung mit anderen Verkehrsteilnehmern und Naturfreunden. 


- Überwinden verschiedener Geländeformationen. 


- Richtige Verständigung beim Ausritt in der Gruppe. 


Prüfung:


Besteht aus vier Stationen:


- Pferdepflege und Vorbereitung zum Reiten. 


- Reiten auf dem Reitplatz und/oder in der Halle. 


- Reiten im Außenbereich. 


- Pferdegesundheit, Tierwohl und Grundkenntnisse der Reitlehre. 


Voraussetzungen:


- Mindestens 10 Jahre alt. 


- Grundkenntnisse im Umgang mit dem Pferd. 


- Reiterliche Grundfertigkeiten (Grundgangarten). 


- Besitz des Pferdeführerscheins Umgang oder der Reitabzeichen RA 6 und 7.


RA 10


Das Reitabzeichen 10 (RA 10) ist das einfachste Reitabzeichen und dient als Einstieg in den Reitunterricht. 


Es ist für Reitanfänger und Einsteiger geeignet und deckt grundlegende Fähigkeiten im Reiten und in der Pferdepflege ab. 


Inhalte des Reitabzeichens 10:


- Reiten: Reiten im Schritt und Trab an der Longe oder am Führzügel, kurze Reprisen ohne Longe. 


- Pferdepflege: Putzen, Hufpflege, Versorgen des Pferdes nach der Arbeit, Mithilfe beim Zäumen und Satteln. 


- Bodenarbeit: Ansprechen und Annähern an das Pferd, Führen und Anhalten an einem Punkt, korrekte Anbinden, Sicherheit auf der Stallgasse. 


- Prüfung: Die Prüfung besteht aus verschiedenen Stationsprüfungen.


Sie bewertet Kenntnisse und Fertigkeiten im Umgang mit dem Pferd sowie das Grundwissen über das Pferd.


Die Prüfung wird als "bestanden" oder "nicht bestanden" bewertet, es gibt keine Noten.


RA 9


Das Reitabzeichen 9, früher bekannt als "Kleines Hufeisen", dient dazu, grundlegende Fähigkeiten im Reiten und im Umgang mit dem Pferd zu beweisen. 


Es umfasst sowohl praktische, wie das freie Reiten in den Grundgangarten, als auch theoretische Kenntnisse. 


Dazu gehört auch die Pferdepflege, das Pferd richtig führen und Wissen über das Pferdeverhalten. 


Praktische Prüfung:


- Freies Reiten: Das Reiten ohne Longe oder Führzügel in den Gangarten Schritt, Trab (mit Leichttraben oder Aussitzen) und Galopp. Optional kann auch ein Teil als Geländereiten absolviert werden. 


- Bodenarbeit: Die Stationsprüfung beinhaltet das Führen und Halten des Pferdes, das Führen von beiden Seiten, das Weichenlassen des Pferdes und das Passieren anderer Pferde. 


- Theoretische Prüfung (Stationsprüfung): Vorbereitung des Pferdes zum Reiten: Pferdepflege, Satteln und Zäumen, Einstellen des Bügelmaßes. 


- Grundsätze auf dem Gebiet des Pferdeverhaltens: Verständnis für das Pferd und sein Verhalten. 


- Ethische Grundsätze und Bodenarbeit: Umgang mit dem Pferd unter Berücksichtigung seiner Bedürfnisse. 


Bewertung:


Das Prüfungsergebnis ist "bestanden" oder "nicht bestanden". Es gibt keine Noten. 


Die Bewertung umfasst sowohl die praktischen Fähigkeiten (Reiten und Bodenarbeit) als auch das theoretische Wissen. 


Die Reitabzeichen 10 bis 6 können in beliebiger Reihenfolge abgelegt und auch mehrfach wiederholt werden. 


Zusammenfassend: Das Reitabzeichen 9 ist ein wichtiger Schritt für Reiter, die ihre Fähigkeiten im Umgang mit dem Pferd weiterentwickeln und unabhängig reiten lernen wollen. 


Es kombiniert praktische Reitfähigkeiten mit theoretischen Kenntnissen über Pferdepflege, Pferdeverhalten und Bodenarbeit.


RA 8 


Das Reitabzeichen 8 prüft Grundkenntnisse über Pferde, Sitz und Hilfengebung, einschließlich Reiten ohne Bügel im Schritt, sowie Geschicklichkeit und Geländefahren. 


Inhalt des Reitabzeichen 8:


- Dressur: Eine Dressurreiteraufgabe in Anlehnung an die Klasse E, ggf. einzeln oder zu zweit geritten, sowie Reiten ohne Bügel im Schritt. 


- Sitzschulung: Reiten mit verkürzten Bügeln. 


- Geschicklichkeit: Eine Geschicklichkeitsaufgabe, die auch das Reiten im leichten Sitz einschließt. 


- Geländereiten: Anforderung im Gelände, einschließlich unebener Boden und Bergauf und Bergab reiten. 


- Stationsprüfungen: Kenntnisse über Pferderassen, Farben, Abzeichen, Körperbau, Sitzformen, Hufschlagfiguren und Bahnordnung. 


Zusätzliche Informationen:


Die Prüfung kann ohne Altersbeschränkung abgelegt werden.


Es gibt keine Noten, sondern nur "bestanden" oder "nicht bestanden".


Die Prüfung kann bei Nichtbestehen wiederholt werden.


Das Reiten im leichten Sitz wird für die Vorbereitung auf den Springsport geprüft.


RA 7


früher als „Großes Hufeisen“ bekannt, ist ein Abzeichen das Kenntnisse im Umgang mit dem Pferd sowie Grundlagen im Reiten (Dressur, leichter Sitz) prüft.


Es ist offen für alle Altersklassen und erfordert einen Vorbereitungslehrgang. Die Prüfung beinhaltet eine Dressurreiteraufgabe (oft in Anlehnung an Klasse E, teils mit Hilfszügeln),


Reiten ohne Bügel im Trab, Reiten im leichten Sitz über Bodenricks (30-40cm) und Stationsprüfungen zu Theorie und Bodenarbeit. 


Inhalte und Anforderungen:


  • Teilprüfung Dressur: Vorstellen des Pferdes/Ponys in einer Dressurreiteraufgabe (oft zu zweit oder in der Abteilung). Inhalte: Reiten ohne Bügel (mind. im Trab), Hufschlagfiguren, verschiedene Gangarten.
  • Teilprüfung Reiten im leichten Sitz/Gelände: Reiten über Bodenricks, Trab im leichten Sitz, Reiten in verschiedenen Tempi.
  • Stationsprüfungen (Theorie/Praxis):
  • Sicherheit im Umgang, Unfallverhütung, ethische Grundsätze.
  • Bodenarbeit: Führen, Anbinden, Slalom, Hufschlagfiguren, Rückwärtstreten lassen. 
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